Das über die regionalen Grenzen hinaus bekannte WKTheater wurde im Jahre 1989 im Rahmen des damals noch jungen Waldbröler Kulturtreff von Ulrich E. Hein gegründet; heute
leitet es Thorsten Schmidt.
In den bisher über 60 unterschiedlichen Produktionen im Bereich Schauspiel, Komödie, Musiktheater, Kabarett und szenischer Lesung wirken Amateure und Semi-Profis mit, die alle eine allgemeine
Grundausbildung mitmachen und z.T. umfangreiche Bühnenerfahrung haben, auch in anderen Produktionen und Gruppen. Im Jahr 2013 wurde das WKTheater für "hervorragende Theaterarbeit" (so Landrat
Hagen Jobi) mit dem Kulturförderpreis des Oberbergischen Kreises ausgezeichnet.
Wir sind stolz auf diese Auszeichnung, die uns zugleich ein Ansporn für die nächsten Jahre ist.
Außer mit eigenen Produktionen ist das WKTheater immer wieder präsent im Rahmen anderer Veranstaltungen im Oberbergischen und darüber hinaus. Jährlich erarbeitet das Theater mindestens eine
Großproduktion, die normalerweise in einer Staffel en suite gespielt wird. Hinzu kommen kleinere Produktionen, die über das ganze Jahr die stete Präsenz des Theaters garantieren und Bürgern wie
Gästen in Waldbröl abwechslungsreiche und anspruchsvolle Unterhaltung bieten.
NEU!
Das Krimi-Dinner kommt mit einem neuen Stück: Bergische Freunde
In Zusammenarbeit mit dem WKTheater, dem Förderverein "Lieber Lesen" und der Stadtbücherei Waldbröl wird am 12. und 13. Juni 2026 jeweils um 19 Uhr das Krimi-Dinner im Bürgerhaus
präsentiert.
Der Kartenverkauf findet ausschließlich vor Ort in der Stadtbücherei statt: 30.05.2026 ab 10 Uhr, Kaiserstr. 82 in Waldbröl.
Eine Karte kostet 40,- €. Darin enthalten ist das Menü und Getränke. Es können max. 4 Karten pro Person abgegeben werden. Bitte das Geld bar mitbringen.
Es sind keine Reservierungen per Mail oder telefonisch möglich!!!
Wir freuen uns auf zwei spannende Abende!
Zum Inhalt: Eigentlich ist es nur eine Formsache: Die Mitgliederversammlung eines Tennisclubs in der deutschen Provinz soll über die Anschaffung eines neuen Grills für die Vereinsfeiern abstimmen. Normalerweise kein Problem - gäbe es nicht den Vorschlag, einen eigenen Grill für das einzige türkische Mitglied des Clubs zu finanzieren. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grillwürste bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen. Eine gut gemeinte Idee, die aber immense Diskussionen auslöst und den eigentlich friedlichen Verein vor eine Zerreißprobe stellt. Wie viele Rechte muss eine Mehrheit einer Minderheit einräumen? Gibt es am Grill eine deutsche Leitkultur? Und sind auch Vegetarier eine Glaubensgemeinschaft? Immer tiefer schraubt sich der kleine Konflikt um den Grill in die Beziehungen der Mitglieder. Ebenso respektlos wie komisch stoßen Atheisten und Gläubige, Deutsche und Türken, "Gutmenschen" und Hardliner frontal aufeinander. Und allen wird klar: Es geht um mehr als einen Grill … Es geht darum, wie wir zusammenleben. Zumal die Grenzen zwischen "rechts und links", "tolerant und intolerant", "religiös und ungläubig" viel fließender sind als man denkt. Die Zuschauer sind als Vereinsmitglieder direkter Teil des Geschehens und erleben mit, wie sich eine Gesellschaft komplett zerlegen kann. Und das alles in einer schnellen, hochpointierten und sehr aktuellen Komödie.
Mit Antje Urbanczyk, Thorsten Schmidt, Leif Schulmeistrat, Ralf Tenbrake und Kaspar J. Zekorn.
Inszenierung und Regie: Thorsten Schmidt
Regieassistenz: Sandra Zekorn und Sabine Krieg
Technik und Bühne: Sven Kubeile, Bernd Radzwill, Kaspar J. Zekorn u. a.
Aufführungsrechte bei Gustav Kiepenheuer Bühnenvertriebs GmbH, Berlin.
Dauer der Vorstellung: ca. 2 Stunden einschließlich Pause.
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In diesem Jahr erwarten Sie mit DIE KURVE von Tankred Dorst und GOTT IST SCHWARZ von Dario Fo gleich zwei unterhaltsame Stücke an einem Abend!
Tankred Dorst: DIE KURVE
An einer scharfen, unbefestigten Kurve einer Gebirgsstraße stürzen immer wieder Autos ab, und stets verunglücken die Insassen tödlich. In der idyllischen Landschaft unterhalb der gefährlichen Kurve wohnen zwei Brüder, die von den regelmäßigen Unfällen leben: Der eine repariert die abgestürzten Autos und verkauft sie, der andere hält auf dem eigens angelegten Friedhof kunstvolle Reden an den Gräbern der Unfallopfer. Erst als eines Tages ein besonderer Unfall geschieht, gerät die Welt der Brüder ins Wanken...
(Mit Leif Schulmeistrat, Ralf Tenbrake und Kaspar J. Zekorn, Inszenierung und Regie: Thorsten Schmidt und Ulrich E. Hein, Produktion 1995).
Dario Fo: GOTT IST SCHWARZ
Einige Milliarden Jahre Evolutionsgeschichte mal eben in wenigen Minuten abgehandelt - ausgehend von der Erkenntnis, dass Gott schwarz sein muss, über die Einsicht, dass der Mensch seine Existenz einer Kette von Fehlern verdankt, bis hin zur Prognose, dass den Klimakollaps nur überlebt, wer schon immer in ihm gelebt hat.
(Lesung Sabine Krieg und Thorsten Schmidt)
Alle Vorstellungen finden in der Aula des Hollenberg-Gymnasiums, Goethestraße 6, Waldbröl statt. Die Karten kosten 15 Euro (ermäßigt 10,- Euro) und sind an der Abendkasse oder online unter http://www.wktheater.de/ oder telefonisch unter 02296-9999176 erhältlich. Wir freuen uns darauf, Sie zu einer unserer Aufführungen begrüßen zu können und wünschen Ihnen bereits jetzt einen schönen Theaterabend:
29.03.2025, 20 Uhr;
30.03.2025, 15 Uhr;
02.04.2025, 20 Uhr;
04.04.2025, 20 Uhr;
05.04.2025, 20 Uhr.
Endlich ist es wieder so weit: Mit dem Theaterstück „Geflügelschere“ von Fausto Paradivino starten wir nach langer pandemiebedingter Pause unsere neue Hauptproduktion.
Zum Inhalt:
Marco, ein unbescholtener junger Mann, steht plötzlich als vermeintlicher Mörder da. Kurz zuvor hatten sich zwei Fremde in Marcos Wohnung gedrängt und ihn in Gespräche verwickelt, bis der erste Eindringling den zweiten plötzlich niederschoss und verschwand. Was wie ein makaberer Scherz beginnt, entwickelt sich zu einer absurden Komödie. Denn egal, wem sich der Antiheld danach konfrontiert sieht - Polizisten, Justizbeamten, Ärzten oder der Freundin - niemand zieht Marcos Unschuld in Betracht, vielmehr dichtet ihm nun jeder ein passendes Tatmotiv an. Schon bald glaubt Marco selbst an seine Schuld...
Drei Männer sind unterwegs auf einer einsamen Landstraße. Ihr Auto ist ein ausgemusterter Dienstwagen des früheren österreichischen Bundespräsidenten Waldheim, günstig bei
eBay erstanden. Im nächtlichen Wald kommt ihr Auto von der Straße ab. Verletzt, eingekeilt und ohne Aussicht auf Entkommen warten sie auf Rettung. Ihr einziger Proviant sind eine Schüssel
Kartoffelsalat und einige Flaschen Sekt. Wut- und Angstanfälle wechseln mit überdrehter Heiterkeit und verzweifelten Weinkrämpfen. Und als die ersehnte Sirene ertönt, müssen sie bald feststellen,
dass das nur die Ankündigung der Hölle auf Erden ist.
„Ein Drama über das Ende aller Hoffnungen“; „…unterhaltsamstes Theater mit brutal beklemmenden und zum Brüllen komischen Szenen.“ (Hamburger Morgenpost)
Mit: Peter Becker, Lukas Krumm, Kurt Mai, Lara Saynisch und Kaspar J. Zekorn.
Alle Vorstellungen in der Aula Waldbröl, Goethestraße. Karten zu 10,- Euro (ermäßigt 8,- Euro) an der Abendkasse oder online unter http://karten.wktheater.de. Weitere Informationen zum Stück unter
http://wktheater.de.
IMMER NIE AM MEER oder IM WALDHEIM
Theaterstück von Bernd Steets nach Christoph Grissemann, Dirk Stermann, Heinz Strunk, Jörg Kalt und Antonin Svoboda.
Inszenierung und Regie: Thorsten Schmidt.
Bühne und Technik: Jan Ising, Sven Kubeile, Jonas Pardeyke, Bernd Radzwill, Michel Rothstein und Kaspar J. Zekorn.
Aufführungsrechte durch edition Smidt, Pullach im Isertal.
Andi träumt seit Jahren davon, mit seinem Alltag als erfolgreicher Fernsehregisseur von Seifenopern Schluss zu machen. Schließlich hasst er das deutsche Fernsehen. Lieber möchte er fernab des kommerziellen Zirkus, in völligem Einklang mit der Natur leben. Als sein Großvater stirbt und ihn überraschend als Alleinerben eingesetzt hat, scheint die gewünschte Wende plötzlich möglich zu sein: Andi erbt den alten Bauernhof und zieht mit seiner Freundin Bine aufs Land. Bine ist allerdings alles andere als begeistert über den Bruch mit dem alten Leben und schmiedet ihre eigenen Pläne zur Rebellion. Außerdem hat Andi die Rechnung ohne seinen Vater gemacht, der sich in der Erbfolge übergangen fühlt und bis zum Hals in Schulden steckt. Doch nicht nur dessen Versuche, doch noch an das Geld zu kommen, sind es, die Andis glatten Umstieg in ein neues Leben zunehmend behindern: Der geplante nahe Bau eines CO2-Endlagers sowie der explosionsträchtige Werbespot, den ein befreundeter Regisseur in Andis naturbelassenem Garten dreht, gefährden die Idylle gewaltig. Und schließlich entpuppt sich auch das Bauernhaus als deutlich sanierungsbedürftiger als ursprünglich angenommen...
Chihuahua ist eine Komödie über die Suche nach dem besten Weg zu leben und der Sehnsucht nach Wahrhaftigkeit.
Mit: Peter Becker, Britta Faulenbach, Elisa Huland, Kurt Mai, Ralf Tenbrake und Nathanael Schibli
Regieassistenz: Sandra Zekorn.
Technik und Bühne: Sven Kubeile, Jonas Pardeyke, Kaspar Zekorn.
Eine Lufthansa-Maschine wird entführt. Der Terrorist droht, sie auf ein vollbesetztes Fußballstadion stürzen zu lassen. Entgegen dem Befehl seiner Vorgesetzten trifft der Kampfpilot Lars Koch die Entscheidung, das Passagierflugzeug abzuschießen, alle 164 Menschen an Bord sterben. Nun muss er sich vor Gericht verantworten: Ist er schuldig oder nicht? Die Zuschauer sind die Schöffen. Per Abstimmung entscheiden Sie, wie dieses packende Theaterstück ausgeht!
Zwei Generationen nach Tschechows „Kirschgarten“: die Urenkel treffen im heutigen Russland aufeinander und noch erbitterter als ihre Vorfahren streiten sie um den Kirschgarten, der längst nicht mehr existiert. Die Familie Ranjewskaja ist in den USA zu Reichtum gekommen. Doch Anja, benannt nach ihrer Großmutter, fühlte schon immer die Sehnsucht nach der alten Heimat. Zusammen mit ihrem Bruder Gajew, einem eher unsentimentalen Militär, ist sie zurückgekehrt, um Lopachin den ehemaligen Familiensitz wieder abzukaufen und den Kirschgarten neu aufzuforsten. Denn tatsächlich führt der Nachfahre des Kaufmanns die Geschäfte weiter, allerdings mittlerweile mit besten Kontakten in das Mafiamilieu. Trotz eines modernen Russlands gelten erstaunlich schnell wieder die alten Herrschaftsverhältnisse. Wird der Kirschgarten wieder aufgeforstet oder bleibt er abgeholzt?
